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Bultmann-Harbsmeier



Rudolf Bultmann
Briefwechsel mit Götz Harbsmeier
und Ernst Wolf 1933-1976

Werner Zager (Hrsg.)

Leinen
139,00 €
LI + 811 Seiten

Zum Buch:

Die Briefwechsel Rudolf Bultmanns mit dem Praktischen Theologen Götz Harbsmeier sowie dem Kirchenhistoriker und späteren Systematiker Ernst Wolf werden in einer gemeinsamen Edition zugänglich gemacht. Schließlich berühren sich die beiden Korrespondenzen nicht nur vielfach inhaltlich, sondern nehmen auch aufeinander Bezug.

Somit wird eine facettenreiche und differenzierte Wahrnehmung der verhandelten Themen möglich, denen nicht nur eine theologiegeschichtliche Bedeutung, sondern auch eine hohe Relevanz für Theologie und Kirche in der Gegenwart zukommt. Die Themenpalette reicht dabei von der Entmythologisierungsdebatte, über die Schuldfrage und den Neuanfang in Kirche und Gesellschaft nach 1945, die Verhältnisbestimmung von Bekennender Kirche und liberalem Protestantismus, bis hin zum Problem der politischen Aktivität innerhalb der Kirche. Die Briefwechsel sind eindrucksvolle Zeugnisse theologischer und persönlicher Weggenossenschaft.

Verlag Mohr Siebeck
Tübingen
ISBN 978-3-16-154670-9

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Der neue Atheismus



Der neue Atheismus
Herausforderung für Theologie und Kirche

Werner Zager (Hrsg.)

Gebunden (16,5 x 24 cm)
256 Seiten
79,95 € (für Mitglieder der WBG: 49,95 €)
auch als e-Book erhältlich

Zum Buch:

Lange hatte es den Anschein, dass der Atheismus, der öffentlichkeitswirksam für eine Abkehr von jeglicher Form des Gottesglaubens wirbt, eine Sache der Vergangenheit sei. Auch für den Bedeutungs- und Mitgliederschwund, den die Kirchen in Deutschland seit Jahrzehnten erleben, sind eher andere Ursachen als offensive Fundamentalkritik an der Religion verantwortlich.

Seit einiger Zeit hat der kämpferische Atheismus in der westlichen Welt aber wieder Konjunktur. Für diesen "neuen Atheismus", der selbst bekenntnishafte Züge trägt und als "Quasi-Religion" auftritt, stehen Namen wie Richard Dawkins Daniel Dennett, Sam Harris und Christopher Hitchens sowie in Deutschland Michael Schmidt-Salomon. Der vorliegende, gut lesbare und nicht nur für Fachwissenschaftler interessante Band bietet eine breit angelegte, fundierte Auseinandersetzung mit dem neuen Atheismus aus theologischer und philosophischer Sicht.

 

Mit Beiträgen von Knut Berner, Michael Blume, Michael Großmann, Wolfgang Pfüller, Andreas Rössler, Martin Schmuck, Kerstin Söderblom, Hans-Georg Wittig und Werner Zager.

 


Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG) Darmstadt
ISBN 978-3-534-26878-8

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Reformation heute



Reformation heute
Band II:
Zum modernen Staatsverständnis

Volker Leppin | Werner Zager (Hrsg.)

Paperback (15,5 x 23 cm)
34,00 €
138 Seiten

Zum Buch:

Das Verhältnis von Religion und Politik gehört zu den besonders schwierigen Fragen in der Geschichte des Protestantismus. Der Band versammelt Grundlagenüberlegungen und Einzelstudien bis in die jüngste Gegenwart. Durch die Jahrhunderte hindurch lässt sich so das wechselvolle Zusammenspiel von reformatorischen Kirchen und politischer Verantwortung nachvollziehen. Ausgehend von der "Ursituation" in Worms kommen Entwicklungen in der Moderne und heutige kirchliche Verantwortung in den Blick

Mit Beiträgen von Klaus Dicke, Robert von Friedeburg, Jürgen Kampmann, Armin Kohnle, Ulrich Oelschläger, Georg Schmidt und Gury Schneider-Ludorff.

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Evangelische Verlagsanstalt
Leipzig
ISBN 978-3-374-04560-0

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Liberale Frömmigkeit



Liberale Frömmigkeit?
Spiritualität
in der säkularen und multireligiösen Gesellschaft

Werner Zager (Hrsg.)

Paperback (15,5 x 23 cm)
38,00 €
232 Seiten
auch als e-Book erhältlich

Zum Buch:

Die Bezeichnungen „liberal“ und „fromm“ werden häufig so verwendet, als wären sie ein Gegensatzpaar.

Intensive Frömmigkeitspraxis wird mit traditionellen Formen von Religion assoziiert, liberales Christentum mit Beliebigkeit oder Verzicht auf fromme Ausdrucksformen. Zugleich lässt sich beobachten, dass „Spiritualität“ zu einem langlebigen Modewort avanciert ist – und das nicht nur im Bereich des Christentums. Selbst von einer atheistischen Spiritualität ist die Rede.Die Beiträge des vorliegenden Bandes gehen der Frage nach, wie christliche Spiritualität glaubwürdig gelebt werden kann in einer Gesellschaft, in der einerseits Religion nur eine untergeordnete Rolle spielt und andererseits der religiöse Pluralismus zunimmt. Sie zeigen Wege auf zu einer liberalen Frömmigkeit mit Herz und Verstand.

Mit Beiträgen von Klaus Bümlein, Brigitte und Thomas Görnitz, Klaus-Peter Jörns, Wolfgang Pfüller, Sibylle Rolf, Andreas Rössler, Michael Seibt, Gerd Theißen und Werner Zager.

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Evangelische Verlagsanstalt
Leipzig
ISBN 978-3-374-041-59-6

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Bultmann-Bornkamm Briefwechsel



Rudolf Bultmann / Günther Bornkamm
Briefwechsel 1926–1976
Werner Zager (Hrsg.)

Leinen, 99,00 €
XXXIII + 527
Seiten

Zum Buch:

Im Briefwechsel zwischen Rudolf Bultmann und Günther Bornkamm werden zentrale Fragestellungen der neutestamentlichen Wissenschaft erörtert, die nichts an Brisanz verloren haben: sei es das Verständnis des letzten Mahles Jesu und der Abendmahlstradition, sei es die Bedeutung des irdischen Jesus für eine Theologie des Neuen Testaments oder sei es das hermeneutische Problem der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung. Darüber hinaus wird der Leser in den Entstehungsprozess maßgeblicher theologischer Arbeiten mit hineingenommen.

Zugleich ist es sehr aufschlussreich, wie der eine Briefpartner die veröffentlichten Arbeiten des anderen beurteilt. Bultmann und Bornkamm gehörten von Anfang an der Bekennenden Kirche an. Wenn es galt, sich dem totalitären Machtanspruch des NS-Staates zu widersetzen, vertraten sie stets eine geradlinige theologische Position.

Zwar leisteten beide Theologen keinen eigentlichen politischen Widerstand, traten aber - jeder auf seine Weise - konsequent für die Freiheit von Theologie und Kirche ein: Bultmann als Universitätsprofessor und Bornkamm als Dozent und als Pfarrer. Die Konzentration auf die Sache der Theologie verband beide mit Hans von Soden, dem Marburger liberalen Theologen. Dessen Wirken in Theologie und Kirche, das durch den Mut zum kritischen Denken und die Selbstverpflichtung auf absolute Wahrhaftigkeit bei gleichzeitiger Bindung an das Evangelium bestimmt war, schätzten beide Theologen hoch.

Nicht zuletzt dies dürfte der Briefwechsel Rudolf Bultmann - Günther Bornkamm deutlich machen, dass dialektische und liberale Theologie sich gegenseitig befruchten können.

Lesen Sie hier eine Rezension dieses Buches von Till Kinzel in "Informationsmittel (IFB)".

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Verlag Mohr Siebeck Tübingen
ISBN 978-3-16-151708-2

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Tod und ewiges Leben



Tod und ewiges Leben
Werner Zager (Hrsg.)

Broschiert, 28,00 €
201 Seiten

Zum Buch:

Der in unserer Zeit zu beobachtende Wandel der Bestattungskultur ist ein Indiz dafür, dass sich die Einstellungen zu Leben und Tod innerhalb der Gesellschaft ändern. Theologie und Kirche sollte dies Anlass sein, neu darüber nachzudenken, was christliche Hoffnung über den Tod hinaus bedeutet.

Da sich in der postmortalen Erwartung des einzelnen Menschen in unserer Zeit Vorstellungen aus verschiedenen Religionen miteinander verbinden, gilt es, neben dem christlichen Hoffnungspotential auch die entsprechenden Vorstellungen der anderen Weltreligionen in den Blick zu nehmen.

Weiterhin soll danach gefragt werden, wie in Literatur, Philosophie und Musik Tod und ewiges Leben thematisiert worden sind. Schließlich verhilft die Medizin zu einem naturwissenschaftlich fundierten Verständnis von Sterben und Tod.

Mit Beiträgen von Michael Blume, Jörgen Bruhn , Michael Großmann, Erwin Martin, Wolfgang Pfüller, Martin Proescholdt, Andreas Rössler, Folkart Wittekind, Hans-Georg Wittig und Werner Zager.

 

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Evangelische Verlagsanstalt Leipzig
ISBN 978-3-374-03902-9

 

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Jesusforschung in vier Jahrhunderten



Jesusforschung in vier Jahrhunderten

Texte von den Anfängen historischer Kritik bis zur „dritten Frage“ nach dem historischen Jesus

Broschiert, 39,95 €
776 Seiten

Zum Buch:

In seiner „Geschichte der Leben-Jesu-Forschung“ bezeichnet Albert Schweitzer die Erforschung des Lebens Jesu als „die größte Tat der deutschen Theologie“. 100 Jahre später trifft dieses Urteil noch immer zu, auch wenn die wissenschaftliche Rückfrage nach dem historischen Jesus längst international geworden ist.

Um in dieser weit gespannten Forschungslandschaft Orientierung zu ermöglichen, bietet das Studienbuch eine Auswahl von relevanten Beiträgen in deutscher und englischer Sprache von den Anfängen der historischen Kritik im 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Damit gewinnt der Leser/die Leserin die Möglichkeit, die Entwicklungen der Jesusforschung nachzuvollziehen sowie sich mit deren Fragestellungen, Methoden und Ergebnissen eigenständig auseinanderzusetzen.

In der Einleitung stellt der Herausgeber die einzelnen Beiträge in den jeweiligen Forschungszusammenhang und zeichnet ein eindrückliches Bild der verschiedenen Stadien der Jesusforschung. Darüber hinaus werden didaktisch motivierende Fragestellungen für die Lektüre und Weiterarbeit gegeben.

 

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de Gruyter, Berlin
ISBN 978-3-11-031842-5



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Universale Offenbarung? Der eine Gott und die vielen Religionen



Universale Offenbarung?

Der eine Gott und die vielen Religionen

Paperback, 28,00 €

Zum Buch:

Im Zuge der Globalisierung kommen immer mehr Menschen unter­schiedlicher kultureller und religiöser Herkunft und Prägung miteinander in Kontakt. Dabei erweist sich der interreligiöse Dialog als von grund­le­gen­der Bedeutung für das gegenseitige Verstehen.

Will man in einem solchen Dialog nicht die eigene Religion und deren Wahrheitsansprüche verabsolutieren, und die anderen Religionen als Irrglauben abtun, stellt sich von einem religiösen Standpunkt aus die Frage einer universalen (weltweiten) Offenbarung, d.h. – christlich ge­sproch­en – die Frage, ob sich Gott außer in Jesus Christus auch im Kontext anderer Religionen mitgeteilt hat oder mitteilt.

Dabei gilt es, bisher gegebene Antworten zu bedenken – und zwar nicht nur solche aus dem Christentum, sondern auch aus anderen Religionen. Darüber hinaus werden in dem vorliegenden Band weiterführende theologische Perspektiven entwickelt.

 

Mit Beiträgen von: Martin Bauschke, Wolfgang Pfüller, Andreas Rössler, Perry Schmidt-Leukel, Werner Zager und Wolfram Zoller.

 

 

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Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig
ISBN 978-3-374-03069-9

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Glaubwürdig von Gott reden. Im Gespräch mit Paul Tillich



Glaubwürdig von Gott reden. Im Gespräch mit Paul Tillich

Paperback, 28,00 €

Zum Buch:

Paul Tillich (1886-1965) zählt zu den profiliertesten protestantischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Als ein Denker, der sich stets zwischen Kirche und Gesellschaft, zwischen Religion und Kultur bewegte, prägte er die Frühphase der sogenannten "Kritischen Theorie der Gesellschaft" der Frankfurter Schule um Max Horkheimer und Theodor W. Adorno entscheidend mit. Für Tillich ist Religion das, "was uns unbedingt angeht", wobei er das Symbol für die angemessene Sprache hält. Das Symbol eröffnet eine Dimen­sion der Wirklichkeit, die der nichtsymbolischen Rede verschlossen bleibt. Darum kann von Gott nur symbolisch geredet werden.
Angesichts des heutigen "Verschwindens Gottes aus dem Alltag" bietet Tillichs philosophische Theologie wertvolle Ansätze, glaubwürdig von Gott zu reden. Diese nehmen die Beiträge des vorliegenden Bandes auf und machen sie in vielfacher Hinsicht für die Gegenwart fruchtbar.
Mit Beiträgen von Martina Gnadt, Bernd Hildebrandt, Matthias von Kriegstein, Joachim Kunstmann, Wolfgang Pfüller, Andreas Rössler, Martin Schuck und Werner Zager.

 

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Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig
ISBN 978-3-374-03069-9

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Erich Foerster, Rechenschaft über den christlichen Glauben im Schatten des Dritten Reiches



Erich Foerster,
Rechenschaft über den christlichen Glauben im Schatten des Dritten Reiches


Gebundene Ausgabe, 14,80 €

Zum Buch:
Im vorliegenden Band werden erstmals zwei Texte von Erich Foerster veröffentlicht, die als eine Rechenschaft über den christlichen Glauben im Schatten des Dritten Reiches zu verstehen sind. Dabei handelt es sich zum einen um die Schrift

"Das deutsche Bekenntnis zu Augsburg im Jahre 1530 auf seinen Gegenwartswert hin befragt" aus dem Jahre 1935 und zum anderen um das Manuskript der Vortragsreihe

"Unterricht im Christentum für Erwachsene", die Foerster in den Jahren 1942 und 1943 in den Räumen des Bankhauses Metzler in Frankfurt am Main hielt.
Während der erste Text seinerzeit nicht gedruckt werden konnte, wurde der zweite 1948 lediglich hektographisch von Foersters Tochter im Kreis einstiger Hörer und einiger Freunde verbreitet.

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Hartmut Spenner Verlag, Kamen
ISBN 978-3-89991-131-2

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Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet



David Friedrich Strauß,
Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet


2 Bände (nur geschlossen beziehbar), mit einer Einleitung von Werner Zager versehener unveränderter Nachdruck der Ausgabe 1835, zusammen 1540 S. mit Registern

Zum Buch:
Die neue Ausgabe des epochemachenden Werks "Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet" von David Friedrich Strauß enthält sämtliche vier Vorworte der zu Lebzeiten des Autors erschienenen Auflagen.
Außerdem wird sie eingeleitet und in den zeitgenössischen Kontext gestellt. Mit dem 2009 veröffentlichten Nachdruck "Die christliche Glaubenslehre in ihrer geschichtlichen Entwicklung und im Kampfe mit der modernen Wissenschaft dargestellt" und dem vorliegenden "Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet" vereinigt die Wissenschaftliche Buchgesellschaft die beiden Hauptwerke von David Friedrich Strauß in ihrem Programm.

Leseprobe


Wissenschaftliche Buchgesellschaft
ISBN 987-3-534-24951-0

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Albert Schweitzer in Rheinhessen



zusammen mit Andreas Pitz als Mitherausgeber

Spurensuche:
Albert Schweitzer in Rheinhessen




Die bei der "Spurensuche: Albert Schweitzer in Rheinhessen" zusammengetragenen Zeugnisse, die in Verbindung mit Begegnungen stehen, die Menschen – sei es als Kinder und Jugendliche, sei es als Erwachsene – mit Albert Schweitzer hatten, sind Ausdruck einer tiefen Menschlichkeit. Sie alle machten Erfahrungen, die sie ein Leben lang in ihrem Denken und Handeln prägten. Im rheinhessischen Raum hatte der Urwalddoktor Kontakt mit so prominenten Persönlichkeiten wie dem ersten Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Martin Niemöller, dem Mainzer Atomphysiker Karl Bechert, der Pianistin Elly Ney und dem Bildhauer und Maler Louis Mayer.

Das vorliegende Buch enthält viele bisher unbekannte Fotos, Briefe, Berichte von Zeitzeugen und interessante Hintergrundinformationen.

Leseprobe


Lesen Sie hier eine Rezension dieses Buches im Rheinhessen-Newsletter Februar 2015.

Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig; 2. Aufl. 2013,
ISBN 978-3-374-02912-9

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Neuenschwander, Die neue liberale Theologie



Ulrich Neuenschwander,
Die neue liberale Theologie.
Eine Standortbestimmung



Ulrich Neuenschwanders Die neue liberale Theologie ist eine prägnante Darstellung liberaler Theologie im 20. Jahrhundert. Gerade angesichts der sich seit geraumer Zeit vollziehenden Renaissance liberaler Theologie wird es von Gewinn sein, sich mit diesem theologischen "Klassiker" eingehend auseinanderzusetzen.

Ulrich Neuenschwander, 1922-1977, Dr. theol., war von 1967 bis 1977 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-theologischen Fakultät der Universität Bern.


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Theologische Studientexte, Bd. 21 Verlag Hartmut Spenner, Kamen ISBN 978-3-89991-122-0

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Wachen und Träumen



Wachen und Träumen
Märchen von Rudolf Bultmann

Neuausgabe 2011 – jetzt gebunden!

Rudolf Bultmann (1884-1976) zählt zweifellos zu den bedeutendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Dass er ein vielseitig interessierter und begabter Mensch war, davon zeugt auch der reichhaltige literarische Nachlass, der in der Universitätsbibliothek Tübingen aufbewahrt wird.

Neben einer umfangreichen Witze-Sammlung finden sich hier aus Bultmanns Feder Gedichte sowie vier Märchen, die hier erstmals veröffentlicht werden. Dabei handelt es sich um die "Geschichte von Klumpe-Dumpe, der die Treppe herunterfiel und doch die Prinzessin kriegte", das "Märchen vom Lachen", das "Traum-Märchen" und das "Märchen vom goldenen Vlies".

Rudolf Bultmann schrieb diese Märchen für seine spätere Ehefrau, die Studentin Helene Feldmann (1892-1972) aus Essen, und legte sie ihr in Briefen vom 5. April 1916, 26. August 1916, 24. Oktober 1916 und 2. Februar 1917 bei. In diese Zeit fällt Bultmanns Verlobung mit Helene und seine Berufung zum außerordentlichen Professor für Neues Testament nach Breslau.

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Wichern-Verlag, Berlin
ISBN 978-3-88981-311-4

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Martin Luther
und die Freiheit

Gebunden - 271 Seiten, 39,90 Euro

Zum Buch

Auf dem Reichstag zu Worms im Jahre 1521 erklärte Martin Luther, dass er seine Schriften nicht widerrufen könne, wenn er nicht durch die Schrift oder klare Vernunftgründe widerlegt werde. Dabei betonte er zugleich, dass Papst und Konzilien öfter geirrt und sich selbst widersprochen hätten. Damit hatte Luther in Frage gestellt, dass dem Papst oder den Konzilien eine letzte und in bestimmten Fällen unfehlbare Autorität zukomme. Und mit dieser Infragestellung löste er eine für die Kirchengeschichte des Abendlandes einzigartige Freiheitsbewegung aus.

Der vorliegende Band, der die Vorträge der Wormser Tagung „Martin Luther und der Freiheitsgedanke“ vom 19. bis 21. Juni 2009 dokumentiert, möchte zum einen dazu beitragen, Luthers Freiheitsverständnis in seinen biographischen, theologie- und geistesgeschichtlichen Bezügen herauszuarbeiten. Thematisiert werden hier Luthers Auftreten vor dem Reichstag zu Worms, die Kontroverse zwischen Luther und Erasmus um die Willensfreiheit sowie die Spannung zwischen theologischer Innovation und konservativem Beharren bei Luther und Philipp Melanchthon. Zum anderen wird die Wirkungsgeschichte von Luthers Freiheitsverständnis in den Blick genommen und danach gefragt, welche Bedeutung der von Luther vertretenen christlichen Freiheit für uns heute zukommt – sei es für den einzelnen Christen oder für die Kirche insgesamt. Weiterhin wird die Freiheitsthematik religionsphilosophisch beleuchtet – sei es dass Luthers Bedeutung für den Deutschen Idealismus herausgestellt wird, oder sei es dass Luthers Religionsbegriff für den interreligiösen Dialog fruchtbar gemacht wird. Dem Tagungsort Rechnung tragend, wird der Leser/die Leserin schließlich auf eine Suche nach Luthers Spuren in Worms mitgenommen.

Leseprobe17

 

Wissenschaftliche Buchgesellschaft
ISBN 978-3-534-23579-7
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Mensch und Mythos.
Im Gespräch mit Rudolf Bultmann

Paperback - 179 Seiten, 24,90 Euro

Zum Buch

Am 20. August 2009 jährte sich zum 125. Mal der Geburtstag des evangelischen Theologen Rudolf Bultmann. Weltbekannt wurde er durch seinen Vortrag "Neues Testament und Mythologie. Das Pro­blem der Entmythologisierung der neutestamentlichen Verkündigung". Entmythologisierung ist für den Marburger Theologen die negative Formulierung dessen, was positiv ausgedrückt existentiale Interpretation der neutestamentlichen Texte heißt.

Viele Menschen waren seinerzeit begeistert von der Möglichkeit, mythologische Vorstellungen wie Jungfrauengeburt, Sühnetod, Auferstehung und Himmelfahrt nicht mehr buchstäblich glauben zu müssen, sondern nach der damit verbundenen eigentlichen Botschaft, dem Kerygma, fragen und suchen zu dürfen. Andere sahen dadurch ihren Glauben gefährdet. In Familien, Gemeinden und Kirchen standen sich "Bultmannianer" und Angehörige der Bekenntnisbewegung "Kein anderes Evangelium" feindlich gegenüber.

Was ist daraus geworden? Ist Bultmann widerlegt? Braucht der christliche Glaube mehr als das rational Erklärbare? Aus theologisch-exege­ti­schen, homiletischen, religionspädagogischen, psychologischen und kunst­geschichtlichen Perspektiven werden Antworten auf diese Fragen gesucht.

So wird zunächst Rudolf Bultmann als Mensch und Theologe porträtiert. Es folgt die Kontroverse zwischen Karl Jaspers und Bultmann um die Entmythologisierung der Bibel. Symbol und Mythos in der christlichen Kunst kommen ebenso zur Sprache wie der Reiz des Unergründlichen aus religionspädagogischer Sicht. Sodann werden unter dem Titel "Entmythologisierung praktisch" Bultmanns Predigten befragt. Schließlich wird das Verhältnis von Vernunft, Mysterium und Mythos erörtert.

Leseprobe17

 

neukirchener theologie
ISBN 978-3-7887-2466-5
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Günther Bornkamm
Studien zum Matthäus-Evangelium

Gebunden - 440 Seiten, 64,00 Euro

Zum Buch

Mit seinem kleinen Aufsatz "Die Sturmstillung im Matthäus-Evangelium" hat Günther Bornkamm im Jahr 1948 die redaktionsgeschichtliche Auslegung dieses Evangeliums begründet. Es folgten weitere Aufsätze, die er 1960 zusammen mit den beiden Dissertationen seiner Schüler Gerhard Barth und Hans Joachim Held in dem Sammelband "Überlieferung und Auslegung im Matthäusevangelium" veröffentlichte (4., erweiterte Auflage 1965, 7. Auflage 1975). Mit diesem Band eröffnete Bornkamm zugleich mit seinem Heidelberger alttestamentlichen Kollegen Gerhard von Rad die Reihe "Wissenschaftliche Monographien zum Alten und Neuen Testament" (WMANT). Der vorliegende Band enthält im ersten Teil sämtliche sieben Aufsätze Bornkamms zum Matthäus-Evangelium - und zwar nicht nur die bereits in WMANT 1 erschienenen ("Enderwartung und Kirche im Matthäus-Evangelium", "Die Sturmstillung im Matthäus-Evangelium", "Der Auferstandene und der Irdische"), sondern auch die an anderen Orten publizierten ("Matthäus als Interpret der Herrenworte", "Der Aufbau der Bergpredigt", "Die Gegenwartsbedeutung der Bergpredigt", "Die Binde- und Lösegewalt in der Kirche des Matthäus"). Der zweite Teil vereinigt insgesamt acht Studien, die dem unvollendet gebliebenen, für das "Handbuch zum Neuen Testament" bestimmten Matthäus-Kommentar entnommen sind. Dabei handelt es sich um die Kommentierung folgender zentraler Matthäus-Texte: "Jesus als Messias" (Mt 1-2), "Der Wegbereiter und der Vollender" (Mt 3-4), "Jesus, der Erfüller des Gesetzes" (Mt 5,17-20 und 15,1-20), "Das Vaterunser" (Mt 6,7-15), "Jesu Vollmacht in seinen Taten" (Mt 8,1-9,34), "Die Aussendung der ersten Jünger" (Mt 9,35-11,1), "Die Gleichnisrede" (Mt 13,1-52), "Petrus bei Matthäus" (Mt 14,22-33 und 16,13-20).

 

 

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Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN-10: 3788723653
ISBN-13: 978-3788723651

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David Friedrich Strauß,’
Die christliche Glaubenslehre

2 Bände (nur geschlossen beziehbar). 2009 (mit einer Einl. von Werner Zager vers. unveränd. Nachdr. der Ausgabe 1840/41). Zus. 1516 S., Fadenh., gebunden 99,00 Euro

Zum Buch

David Friedrich Strauß (1808-1874) hat mit seinem Hauptwerk für die Herausbildung einer modernen Bibelexegese und Religionsphilosophie Unschätzbares geleistet. Er stellt die Geschichte der christlichen Dogmatik kritisch zusammen und legt die Grundlagen für eine rationale Beschäftigung mit den christlichen Glaubensinhalten. Dieser Klassiker der Philosophie und Theologie wird hier von Werner Zager neu eingeleitet und in den zeitgenössischen Kontext gestellt.

Neben Ludwig Feuerbach ist David Friedrich Strauß der große innertheologische Religionskritiker und -erneuerer im 19. Jahrhundert. Sein dogmatisches Hauptwerk ist dieser Band zur christlichen Glaubenslehre, in dem er die gesamte Dogmatik des Christentums kritisch durchleuchtet und ihre historische Entwicklung analysiert. Sein Ziel ist, die Religion auf eine rationale Grundlage zu stellen und sie in den fruchtbaren Dialog mit den Wissenschaften der Zeit zu bringen. Damit ist sein Programm immer noch hochaktuell und dieser Klassiker der Theologie und Philosophie mehr als nur ein historisches Dokument von großem Wert. Er spielt in allen Debatten um Bibelkritik und zeitgemäße Neuerschließung der christlichen Botschaft eine zentrale Rolle. Werner Zager hat die vorliegende Ausgabe mit einer kommentierenden Einleitung versehen.

 

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Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt
ISBN 978-3-534-22037-3
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Albert Schweitzer
als liberaler Theologe

Gebunden - 417 Seiten, 29,90 Euro

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Wenn auch vielen Zeitgenossen Albert Schweitzer nur noch als praktizierender Humanist und Begründer des Tropenhospitals in Lambarene bekannt ist, so darf darüber der theologische und philosophische Denker nicht vergessen werden. Schweitzer war nämlich von seiner akademischen Laufbahn her Theologe und blieb dies auch bis zu seinem Lebensende. Als liberaler Theologe war er bestrebt, dem Christentum in Treue und Wahrhaftigkeit zu dienen. Ohne falsche Apologetik erforschte der Straßburger Neutestamentler die Entstehung der christlichen Religion. Der Überlieferung frei gegenüberstehend, suchte er das Tiefe und Unvergängliche der religiösen Wahrheit zu erfassen. Diesen Weg gilt es auch heute wieder neu zu beschreiten, wenn Theologie und Kirche an Glaubwürdigkeit und Überzeugungskraft gewinnen wollen. Die in dem vorliegenden Band vereinigten Studien sind von der Gewissheit getragen, dass von dem Denken des liberalen Theologen Albert Schweitzer wichtige Impulse für den Gestaltwandel des Christentums im 21. Jahrhundert ausgehen. Dabei kommt den notwendigen Abschieden von überholten dogmatischen Vorstellungen die positive Funktion zu, das "Wesentliche des Christentums" um so klarer hervortreten zu lassen. Im Epilog seiner Autobiographie "Aus meinem Leben und Denken" (1931) bemerkte Schweitzer: "Das Wesentliche des Christentums, wie es von Jesus verkündet ist und wie es vom Denken begriffen wird, ist dies, dass wir durch die Liebe allein in Gemeinschaft mit Gott gelangen können. Alle lebendige Erkenntnis Gottes geht darauf zurück, dass wir ihn als Wille der Liebe in unseren Herzen erleben."

 

Leseprobe17

 

LIT Verlag, Berlin-Münster-Wien-Zürich-London
ISBN-10: 3643102844
ISBN-13: 978-3643102843

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Liberales Christentum.
Perspektiven für das 21. Jahrhundert

Paperback - 221 Seiten, 24,90 Euro

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Innerhalb der evangelischen Theologie erfährt die liberale Theologie in unserer Zeit eine Renaissance.

Aber nicht nur in der Theologie, sondern auch in der Kirche wird über notwendige Abschiede und Neuanfänge diskutiert. Dabei wird ein liberales Christentum sichtbar, das in gleicher Weise dem Evangelium und der Wahrhaftigkeit verpflichtet ist und das sich im Dialog mit Wissenschaft und Technik, Kultur und Religion befindet.

Diesen Herausforderungen stellen sich die in dem vorliegenden Band gesammelten Beiträge. Sie gehen auf Vorträge zurück, die im Rahmen der Jahrestagung des Bundes für Freies Christentum vom 26. bis 28. September 2008 in der Evangelischen Akademie Hofgeismar gehalten wurden. Die Tagung fand in Kooperation mit der Akademie und der Evangelischen Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau statt.

Darüber hinaus stand diese Tagung in Verbindung mit dem 60-jährigen Jubiläum des Bundes für Freies Christentum, der am 23. September 1948 in Frankfurt am Main gegründet wurde. Der Bund für Freies Christentum versteht sich als ein Forum für offenen religiösen Dialog und ist ein Zusammenschluss überwiegend protestantischer Christen, die sich für eine persönlich verantwortete undogmatische, weltoffene Form des christlichen Glaubens einsetzen und dabei ein breites Spektrum von Auffassungen zu integrieren suchen (Geschäftsstelle des Bundes: Felix-Dahn-Straße 39, 70597 Stuttgart; Homepage: www.bund-freies-christentum.de).
Die auf der Tagung gehaltenen Vorträge werden durch weitere Beiträge ergänzt.

 

Leseprobe17

 

Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN-10: 3788723777
ISBN-13: 978-3788723774

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Führt Wahrhaftigkeit zum Unglauben?
David Friedrich Strauß als Theologe und Philosoph

Paperback - 232 Seiten, 19,90 Euro

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In der weltweiten Ökumene wird die historisch-kritische Bibelforschung wieder vielfach in Frage gestellt, oder man glaubt - wie auch Papst Benedikt XVI. -, sie durch eine sogenannte kanonische Exegese domestizieren zu müssen. Manche machen jene sogar für die Erosion des christlichen Glaubens verantwortlich. In dieser Situation ist es sinnvoll, sich mit einem Pionier der kritischen Bibelforschung näher zu beschäftigen.

Am 27. Januar 2008 jährte sich zum 200. Mal der Geburtstag des protestantischen Theologen und späteren freien Schriftstellers David Friedrich Strauß. Im Blick auf das Jubiläum gilt es, sich mit diesem unbestechlichen, der Wahrhaftigkeit verpflichteten Denker auseinanderzusetzen. Albert Schweitzer urteilte über Strauß: "Er war nicht der größte und nicht der tiefste unter den Theologen, aber der wahrhaftigste." Strauß' Erkenntnisse in Jesus- und Evan-gelienforschung beeindrucken noch heute. Seine radikalen Anfragen an Theologie und Kirche sind keineswegs erledigt. Seine Entwicklung von einem der Philosophie Hegels verpflichteten Theologen hin zu einem Vertreter einer pantheistischen Humanitätsreligion lässt fragen, ob Wahrhaftigkeit zum Unglauben führt.

Deshalb akzentuieren die einzelnen Beiträge des Bandes Strauß als Bibelkritiker, systematischen Theologen und nachchristlichen Philosophen. Dabei geht es den Autoren stets um eine konstruktive Auseinandersetzung, die nach Impulsen für heutiges theologisches und philosophisches Denken fragt.

Erstmals wird in diesem Band die Rede des großen Tübinger Philosophen Walter Schulz (1912-2000) veröffentlicht, die er 1958 im Ordenssaal des Schlosses Ludwigsburg zur Feier der Wiederkehr des 150. Geburtstages von David Friedrich Strauß hielt.

Die in dem vorliegenden Band gesammelten Beiträge gehen auf Vorträge zurück, die im Rahmen der Jahrestagung des Bundes für Freies Christentum vom 21. bis 23. September 2007 in der Evangelischen Akademie Bad Boll gehalten wurden. Die Tagung fand in Kooperation mit der Akademie und der Evangelischen Erwachsenenbildung Worms-Wonnegau statt.

Die auf der Tagung gehaltenen Vorträge werden durch weitere Beiträge ergänzt.

 

Leseprobe17

 

Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN: 978-3-7887-2342-2
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Die Macht der Religion
Wie die Religionen die Politik beeinflussen

172 Seiten, broschiert, 16,90 Euro

Zum Buch

Der Terroranschlag vom 11. September 2001 hat auf brutale Weise klar gemacht: Die moderne Welt führt nicht zwangsläufig zur Säkularisierung. Insbesondere die drei "prophetischen Religionen" Judentum, Christentum und Islam beeinflussen das weltpolitische Geschehen in erheblichem Maße.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes decken zum einen die religiös-ideologischen Hintergründe amerikanischer, arabischer und israelischer Politik auf. Zum anderen werden aus theologischer und philosophischer Sicht Möglichkeiten aufgezeigt, wie die Religionen zu einem friedlichen Miteinander beitragen können.

 

Leseprobe17

 

Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN-13: 978-3797502063
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Fragmentarisches Wörterbuch
Horst Balz zum 70. Geburtstag

470 Seiten, broschiert, 49,80 Euro

Zum Buch

Als "fragmentarisches Wörterbuch" möchte die Festschrift zum 70. Geburtstag von Horst Balz dem Ausdruck geben, was diesen Exegeten und Theologen auszeichnet: im genauen Achten auf das Detail doch das Ganze im Blick zu haben, im Fragmentarischen aufs Ganze zu gehen, in der Arbeit an den Wörtern das Wort zu hören. 48 Kolleginnen und Kollegen aus allen Disziplinen der Theologie, ehemalige Wissenschaftliche Mitarbeitende und ehemalige wissenschaftliche und studentische Hilfskräfte, die jetzt in unterschiedlichen Arbeitsfeldern in Kirche, Hochschule und Schule arbeiten, haben dafür Beiträge geliefert.

 

Leseprobe17

 

Verlag Kohlhammer, Stuttgart

ISBN-13: 978-3170197923



Jesus - Lehrer und Prophet



Jesus aus Nazareth – Lehrer und Prophet
Auf dem Weg zu einer neuen liberalen Christologie

125 Seiten, broschiert, 19,90 Euro

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Wer unvoreingenommen und wachen Geistes das Neue Testament liest, erkennt, dass es keine einheitliche Lehre von Jesus vertritt. Dies zeigt sich schon an den verschiedenen Hoheitstiteln, die Jesus beigelegt werden - sei es nun Christus, Sohn Gottes, Menschensohn, Kyrios (= Herr), Sohn Davids oder Logos. Die damit verbundenen Vorstellungen, die Menschen sich von Jesus gemacht haben, reichen von der Adoption über die Jungfrauengeburt bis hin zu Präexistenz und Inkarnation. Während diese Vorstellungen ursprünglich für sich standen, versuchte man in der Alten Kirche, sie miteinander zu verbinden. Auch wenn solche Versuche und deren Ergebnisse - wie etwa das Apostolische Glaubensbekenntnis - durchaus respektabel sind, überzeugen können sie letztlich nicht. Ein der Aufklärung verpflichtetes freies Christentum wird daher die historische Rückfrage nach Jesus als eine Notwendigkeit betrachten. Historische Forschung lässt Jesus als Propheten der Gottesherrschaft und Lehrer einer radikalen Ethik erkennen. Inwieweit hier Anknüpfungspunkte für eine liberale Christologie bereit liegen, gilt es zu prüfen. Ebenso wird danach gefragt, wie Jesu Verständnis seines letzten Mahles für unsere heutige Abendmahlspraxis fruchtbar gemacht werden kann. Die Auseinandersetzung damit, wie Jesus in den Weltreligionen gesehen wird, eröffnet neue Möglichkeiten, Jesus zur Sprache zu bringen. Insbesondere kann Jesus als Bindeglied zwischen Judentum und Christentum verstanden werden. Als eine Möglichkeit verantwortlicher Rede von Jesus, die dem aufgeklärten Bewusstsein Rechnung trägt, wird unter dem Titel "Jesus als Vermittler wahren Lebens" die Christologie des Berner Theologen Ulrich Neuenschwander vorgestellt.

 

Leseprobe17

 

Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN-13: 978-3788722098
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Schweitzer Briefwechsel Buchtitel



Albert Schweitzer.
Theologischer und philosophischer Briefwechsel 1900-1965

941 Seiten, 2 Abb., Leinen 98,00 Euro

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Nach längerer Vorbereitung – die Initiative zu einer Gesamtedition des philosophischen und theologischen Nachlasses Albert Schweitzers ging von Ulrich Neuenschwander (gest. 1977) aus – begann mit Reich Gottes und Christentum im Jahre 1995 bei C. H. Beck, München, das Erscheinen der ursprünglich auf acht Bände angelegten Ausgabe der Werke aus dem Nachlaß unter der Herausgeberschaft von Richard Brüllmann (gest. 2001), Erich Gräßer, Claus Günzler, Bernard Kaempf, Ulrich Körtner, Ulrich Luz und Johann Zürcher. Damit wird der literarische Nachlaß einer der bedeutendsten Gestalten des 20. Jahrhunderts sowohl der theologischen und philosophischen Forschung als auch einem größeren interessierten Publikum zugänglich gemacht.

Will man allerdings Albert Schweitzer als Theologen und Philosophen im Kontext seines Wirkens als Prediger, Tropenarzt, Bach-Forscher, Organist, Orgelbaufachmann, Entwicklungshelfer und Friedensmahner und im Zusammenhang seiner Zeit mit ihren geistigen, sozialen und politischen Problemen verstehen, dann wird man sich nicht allein auf die Analyse seiner zu seinen Lebzeiten oder posthum veröffentlichten Werke beschränken dürfen. Vielmehr wird man auch seine sehr umfangreiche Korrespondenz heranziehen müssen. Allein im Albert-Schweitzer-Zentralarchiv in Günsbach/Frankreich befinden sich rund 8.000 Briefe aus der Hand Schweitzers. Hinzu kommt noch eine beträchtliche Anzahl von Schweitzerbriefen in universitären und privaten Archiven. Harald Steffahn bemerkte einmal treffend: "Die höchste Erhebung in der publizistischen Landschaft dieses Nachtarbeiters mit Feder und Tinte – weil am Tage meistens die Zeit fehlte – wölbt sich nicht aus Druckseiten, sondern aus Briefen. Kein anderer Schriftbereich bei ihm kommt an Umfang diesem gleich."

Der besondere Reiz der Briefe Albert Schweitzers besteht darin, daß hier vieles persönlicher und dadurch unmittelbarer und pointierter als in seinen sonstigen literarischen Arbeiten zum Ausdruck gebracht wird. "Eine Schreibmaschine benutzte der Schwerarbeiter am Schreibtisch bis zuletzt nicht, trotz der armen Schreibkrampfhand, über die, ein Erbstück der Mutter, vor allem im Alter die Klage unablässig hinausdrang in die Welt, mit der er Zwiesprache hielt. Bei aller Mühe und Müdigkeit: wie warmherzig der Ton in den kleinen, akkuraten Schriftzeichen! Immer wieder bestätigte der Schreibende seinen eigenen Anspruch, wonach Dankbarkeit ein Maßstab für die Kultur des Herzens sei, und bezeugte bei jeder Gelegenheit, daß er nicht mitschuldig sein wolle an jener Kälte unter den Menschen, die aus unterdrückter Herzlichkeit rühre."

Insgesamt läßt der vorliegende Band des theologischen und philosophischen Briefwechsels Albert Schweitzers nicht nur die Erweiterung wissenschaftlicher Erkenntnis hinsichtlich der Theologie- und Geistesgeschichte des 20. Jahrhunderts erwarten, sondern wir versprechen uns davon auch Impulse zum einen für gegenwärtige gesellschaftspolitische Debatten in puncto Friedenssicherung und ethische Grundsatzfragen und zum anderen für die Suche vieler Menschen unserer Zeit nach einer verantwortlichen Synthese von eigener Glaubenserfahrung, christlicher Überlieferung und rationaler philosophischer Reflexion.

Leseprobe17

 

C. H. Beck Verlag, München

ISBN 3-406-54900-4

Lesen Sie hier nähere Informationen des Verlags C.H. Beck zum Albert-Schweitzer-Briefwechsel

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Buber - Ich und Du



Ich und Du – Mensch und Gott.

Im Gespräch mit Martin Buber

Zum Buch

Martin Buber (1878–1965) gilt weithin als der wichtigste deutschsprachige Geisteswissenschaftler jüdischen Glaubens im 20. Jahrhundert. Sein Wirken war bestimmt vom unermüdlichen Ringen um Verständigung und Versöhnung zwischen christlich und jüdisch geprägten Menschen und Denkweisen einerseits und um den offenen Dialog zwischen weltlicher Philosophie/Ethik und aufgeklärter Religiosität andererseits.

Was die Beschäftigung mit dem geistigen Werk Bubers für uns Menschen in einer säkularen und anonymen Gesellschaft so anziehend macht, ist sein dialogisches Denken: Menschsein bedeutet In-Beziehung-Sein, wobei die Begegnung zwischen einem menschlichen Ich und einem menschlichen Du zugleich offen ist auf Gott als das ewige Du.

Autoren

des Buches:

Pfr. Dr. Andreas Rössler
Reden von und zu Gott in einer Zeit der Gottesfinsternis – ausgehend von Martin Bubers Buch

Prof. Dr. Daniel Krochmalnik
Dom und heiliger Sand. Ausblicke auf eine Erneuerung des christlich-jüdischen Dialogs im Anschluss an Martin Buber

Prof. Dr. Werner Zager
Martin Bubers "Zwei Glaubensweisen" – eine Prüfung aus christlicher Sicht

Prof. Dr. Hans-Joachim Werner
"Kein Prinzipienbuch in die Hand" – Überlegungen zu Bubers ethischem Denken

Lothar Stiehm
Martin Bubers erzieherischer Impuls im Denken wie im Leben

Lothar Stiehm
Martin Buber und Albert Schweitzer. Geben, Nehmen, Miteinander 1901–1965

Prof. Dr. Wolfgang Erich Müller

Von der Denkbarkeit Gottes in nachmetaphysischer Zeit. Hans Jonas’ Erwägungen zur Religionsphilosophie

Das vorliegende Buch bietet eine allgemein verständliche Einführung in das theologische, ethische und pädagogische Denken Martin Bubers, eines der bekanntesten jüdischen Geisteswissenschaftler. Seinem dialogischen Ansatz kommt eine ungebrochene Aktualität zu. Der Band eignet sich für die kirchliche Erwachsenenbildung, gemeindliche Gesprächskreise und für den geistig und geistlich interessierten Zeitgenossen.

 

Leseprobe

Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 10: 3-7975-0139-0
ISBN 13: 978-3-7975-0139-0

Leider vergriffen!



Kant - Mut zum eigenen Denken



Mut zum eigenen Denken
Immanuel Kant – neu entdeckt


Die Philosophie Immanuel Kants ist eine Herausforderung für unsere Zeit. Von dieser Überzeugung ist die folgende Auseinandersetzung bestimmt.

Dabei geht es nicht allein darum, die kantischen Gedankengänge nachzuvollziehen, sondern auch selbstständig weiter zu denken – und zwar ganz im Sinne des Wahlspruchs der Aufklärung aus Kants Schrift „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“:

Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“

Die Ursachen, warum Menschen nicht ihren eigenen Verstand gebrauchen und damit unmündig bleiben, liegen Kant zufolge in deren Faulheit und Feigheit. Ist es doch bis heute viel bequemer, sich durch eingängige Slogans und gehaltlose Formeln manipulieren zu lassen. Oder mit Kant zu sprechen:

„Es ist bequem, unmündig zu sein. Habe ich ein Buch, das für mich Verstand hat, einen Seelsorger, der für mich Gewissen hat, einen Arzt, der für mich die Diät beurteilt, u.s.w. so brauche ich mich ja nicht selbst zu bemühen.“

Und dann gibt es natürlich auch in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft solche, die ein Interesse daran haben, dass Menschen unmündig bleiben und nicht ihren eigenen Verstand gebrauchen. Anderenfalls könnte es für sie selbst unbequem werden.

Ohne den einzelnen Beiträgen vorgreifen zu wollen, möchte ich in Auswahl an einigen Punkten kurz aufzeigen, worin sich Immanuel Kant für uns heute als Herausforderung erweist:

1. Religion und Aufklärung

Nach Kant sind alle Versuche, die Existenz Gottes zu beweisen, gescheitert. Ist aber damit jedes Denken über Gott unmöglich? Keineswegs! Zwar können wir mit den Mitteln des reinen Verstandes die Dinge des Glaubens nicht beweisen – übrigens ebenso wenig wie die Dinge an sich –, aber neben der theoretischen, reinen Vernunft gibt es auch eine praktische Vernunft. Und diese vermittelt uns das universale Gefühl, das in allen Menschen verankert ist, dass es einen Gott geben soll. Das besagt der berühmte Satz Kants, er habe das Wissen aufheben müssen, um zum Glauben Platz zu bekommen. Gemeint war damit nicht der Glaube an eine übernatürliche Offenbarung, sondern ein praktischer Vernunftglaube, der die Moral sowie den Glauben an die Existenz Gottes und die Unsterblichkeit der Seele umfasst.

2. Freiheit und Pflicht

Erinnert sei hier an Kants „kategorischen Imperativ“:

„Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.“

M.E. ist dies nicht anderes als die philosophische Fassung der Goldenen Regel aus der Bergpredigt Jesu:

„Alles, was ihr wollt, dass es euch die Leute tun sollen, das sollt auch ihr ihnen tun, denn darin besteht das Gesetz und die Propheten.“ (Mt 7,12)

Kants kategorischer Imperativ und Jesu Weisung formulieren ein Ideal menschlichen Zusammenlebens. Wenn ich mich diesem Ideal verpflichtet weiß, dann bin ich dem sehr nahe, was die Philosophie Glückseligkeit nennt. Pflicht und Freiheit gehören für Kant zusammen; nur durch sie entsteht der gute Wille, der Wille zum Guten. Und zwar ist eine solche Pflicht gemeint, die aus der inneren Freiheit des Einzelnen erwächst. Es kann keine Pflicht ohne Freiheit geben und keine Freiheit ohne das Bewusstsein der inneren Verpflichtung. In der „Kritik der praktischen Vernunft“ schreibt Kant:

„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: der bestirnte Himmel über mir und das moralische Gesetz in mir. ... ich sehe sie vor mir und verknüpfe sie unmittelbar mit dem Bewußtsein meiner Existenz.“

3. Bildung und Wissenschaft

Nach Kant sind alle Wissenschaften den höchsten Zwecken der menschlichen Vernunft untergeordnet; gerade darum werden sie in erster Linie um ihrer selbst willen betrieben und nicht nur im Hinblick auf nützliche Anwendungen. Dagegen leben wir heute in einer Zeit, die die Forschung und Lehre an den Universitäten und Hochschulen sowie die Förderung von Bildung und Ausbildung weitgehend dem ökonomischen Denken unterordnet; einer Zeit, die bis in den gymnasialen Lehrerberuf hinein sich einseitig an der Berufspraxis statt in erster Linie an den Bedürfnissen und Fähigkeiten des menschlichen Geistes ausrichtet. In solcher Zeit tut es not, Kant zu lesen, sich auf seine Argumentationen einzulassen und zum eigenen Denken herausfordern zu lassen.

Wolfgang Huber, Berliner Bischof und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, bemerkt treffend:

„Kant nach zu denken, bedeutet selbst zu denken. Auf Kants Denken zu antworten, bedeutet, unser heutiges Denken zu verantworten. Und nicht nur das Denken, sondern auch das Handeln.“

 

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Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN: 3-7887-2151-0

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Wachen und Träumen



Wachen und Träumen
Märchen von Rudolf Bultmann


Rudolf Bultmann (1884-1976) zählt zweifellos zu den bedeutendsten evangelischen Theologen des 20. Jahrhunderts. Dass er ein vielseitig interessierter und begabter Mensch war, davon zeugt auch der reichhaltige literarische Nachlass, der in der Universitätsbibliothek Tübingen aufbewahrt wird.

Neben einer umfangreichen Witze-Sammlung finden sich hier aus Bultmanns Feder Gedichte sowie vier Märchen, die hier erstmals veröffentlicht werden. Dabei handelt es sich um die "Geschichte von Klumpe-Dumpe, der die Treppe herunterfiel und doch die Prinzessin kriegte", das "Märchen vom Lachen", das "Traum-Märchen" und das "Märchen vom goldenen Vlies".

Rudolf Bultmann schrieb diese Märchen für seine spätere Ehefrau, die Studentin Helene Feldmann (1892-1972) aus Essen, und legte sie ihr in Briefen vom 5. April 1916, 26. August 1916, 24. Oktober 1916 und 2. Februar 1917 bei. In diese Zeit fällt Bultmanns Verlobung mit Helene und seine Berufung zum außerordentlichen Professor für Neues Testament nach Breslau.

Wachen und Träumen, Neuausgabe 2011, ISBN 978-3-88981-311-4

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Wichern-Verlag, Berlin
ISBN 3-88981-171-X

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Albert Schweitzer und das freie Christentum



Albert Schweitzer und das freie Christentum
Impulse für heutiges Christsein


Der Theologe, Philosoph, Musiker und Arzt Albert Schweitzer (1875–1965) bekannte sich zu einem freien Christentum, das für die Freiheit von dogmatischen Formeln und Lehrsätzen eintritt, das bei der Auslegung der Bibel konsequent die Methoden der Geschichts- und Literaturwissenschaft anwendet und für das intellektuelle Wahrhaftigkeit sowie eigenständiges Denken unverzichtbar sind.

Mit Schweitzers eigenen Worten gesagt: "Das freie Christentum hat die große Aufgabe, den Menschen die Überzeugung zu geben und zu erhalten, dass Denken und Religion nicht unvereinbar sind, sondern zusammengehören. Jede tiefe Religiosität wird denkend, jedes wahrhaft tiefe Denken wird religiös." Albert Schweitzer beurteilte das freie Christentum geradezu als eine "Notwendigkeit für christliche Kultur" und blickte voraus auf eine Evolution des Christentums in dieser Richtung.

Die christlichen Kirchen in Deutschland befinden sich in einer Umbruchssituation, die nicht allein durch die rückläufige Mitgliederzahl bedingt ist. Als gravierender erweist sich, dass viele überkommene Glaubenslehren fragwürdig geworden sind. Auf der Suche nach einer überzeugenden Gestalt heutigen Christseins vermag Albert Schweitzer (1875–1965) wichtige Impulse zu vermitteln, setzte er sich doch für die Entwicklung der christlichen Religion in Richtung eines freien Christentums ein, in dem Glaube und Denken eine Einheit bilden.

Leseprobe


Neukirchener Verlagshaus, Neukirchen-Vluyn
ISBN-10: 3788721332
ISBN-13: 978-3788721336

Leider vergriffen!



Jesus in den Weltreligionen



Jesus in den Weltreligionen

Jesus einmal aus der Sicht von Menschen wahrnehmen, die nicht Christen, sondern Juden, Muslime, Buddhisten sind oder einer Hindu-Religion angehören, ist ein spannendes Unternehmen. Mag uns hier auch häufig ein eher fremder oder verfremdeter Jesus begegnen, die Auseinandersetzung mit Jesusbildern anderer Religionen ermöglicht nicht nur ein tieferes Verstehen dieser Religionen, sondern eröffnet auch für uns heute bedenkenswerte Zugänge zur zentralen Gestalt des christlichen Glaubens. Der interreligiöse Dialog bietet an dieser Stelle die Chance, Jesus neu zur Sprache zu bringen.
Das Buch "Jesus in den Weltreligionen" enthält exegetische, religionswissenschaftliche und systematisch-theologische Beiträge von Hans-Martin Barth, Martin Bauschke, Reinhart Hummel, Wolfgang Erich Müller, Armin Münch, Heinz Röhr, Andreas Rössler, Wolfgang Wagner und Werner Zager. Es steht in engem Zusammenhang mit dem ebenfalls von mir herausgegebenen Band "Ethik in den Weltreligionen", der 2002 in erster Auflage erschien und bereits zum zweiten Mal aufgelegt wurde.

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Neukirchener Verlagshaus, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7975-0069-6

Neuauflage: 2011, Theologische Studientexte, Bd. 23

Verlag Hartmut Spenner, Kamen

ISBN 978-3-89991-128-2



Liberale Exegese des Neuen Testaments



Liberale Exegese des Neuen Testaments.
David Friedrich Strauß - William Wrede - Albert Schweitzer - Rudolf Bultmann


Davon zu sprechen, dass wir gegenwärtig eine "Renaissance liberaler Theologie" erleben, dürfte etwas zu weit gehen, aber es lässt sich doch seit geraumer Zeit beobachten, dass in sämtlichen Disziplinen evangelischer Theologie über liberale Theologie gearbeitet wird. Liberale Theologie verstanden nicht als Bezeichnung eines uniformen theologischen Systems, sondern als Sammelbezeichnung vielfältiger theologischer Denkbemühungen, für die Freiheit von dogmatischen Formeln und Lehrsätzen, historische Kritik, intellektuelle Wahrhaftigkeit und eigenständiges Denken charakteristisch sind.
Die hier vorgelegten Studien über David Friedrich Strauß (1808-1874), William Wrede (1859-1906), Albert Schweitzer (1875-1965) und Rudolf Bultmann (1884-1976) wollen zum einen einen Beitrag zur theologiegeschichtlichen Aufarbeitung liberaler Exegese des Neuen Testaments leisten und zum anderen Impulse vermitteln, wie an deren Einsichten und Intentionen heute angeknüpft werden kann.

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Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-2040-9

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Strauß, Leben Jesu

David Friedrich Strauß
Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet
(Auswahl)

Das 1835 in erster Auflage erschienene Werk "Das Leben Jesu, kritisch bearbeitet" von David Friedrich Strauß löste zu seiner Zeit ein regelrechtes Erdbeben innerhalb der theologischen Fachwelt aus. Denn Strauß machte darin mit der historischen Kritik kompromisslos Ernst, indem er den Nachweis führte, dass viele Stoffe der Evangelien nicht auf geschichtlichen Tatsachen beruhen, sondern einen mythischen Hintergrund haben. Die von Strauß angewandte Methode hat bis heute Bestand und die von ihm erzielten Resultate fordern zu weiterer Forschung heraus.

David Friedrich Strauß, 1808-1874, war von 1832 bis 1835 Repetent am Evangelischen Stift in Tübingen, versah anschließend kurzzeitig eine Professorenstelle am Lyzeum in Ludwigsburg und betätigte sich danach als freier Schriftsteller. Die 1839 erfolgte Berufung an die Universität Zürich wurde aufgrund der Proteste des von der Geistlichkeit aufgewiegelten Volkes in eine sofortige Pensionierung umgewandelt.

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Verlag Hartmut Spenner, Kamen
ISBN 3-933688-92-2

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Ethik in den Weltreligionen



Ethik in den Weltreligionen: Judentum - Christentum - Islam
Die Europäische Gemeinschaft entwickelt sich immer mehr zu einer religiös und weltanschaulich pluralen Gesellschaft. Damit das Zusammenleben in einer solchen Gesellschaft gelingt, kommt es darauf an, dass man die religiösen und weltanschaulichen Prägungen der großen Bevölkerungsgruppen kennt und sich auf die Suche begibt nach einem alle oder doch möglichst viele Menschen verbindenden Ethos.
Dieser Fragestellung - ausgeweitet auf die Menschheit insgesamt - hat sich nicht zuerst Hans Küng mit seinem "Projekt Weltethos", sondern bereits Albert Schweitzer mit seiner "Ehrfurcht" bzw. "Weltanschauung der Ehrfurcht vor dem Leben" zugewandt.
Dass die Frage nach der "Ethik in den Weltreligionen" jeden Menschen in unserer Zeit unmittelbar angeht, hat der am 11. September 2001 von islamistischer Seite verübte mörderische Anschlag auf das World Trade Center, das Pentagon und das State Department in den Vereinigten Staaten von Amerika brutal vor Augen geführt. Ein "Krieg der Kulturen" (Samule Huntington) kann nur dann vermieden werden, wenn die Angehörigen der verschiedenen Religionen das Gespräch miteinander suchen und den Weg zu einem alle Menschen guten Willens verpflichtenden Weltethos konsequent beschreiten.

Mitverfasser:
Richard Brüllmann, 1930-2001, war Pfarrer und Präsident der Internationalen Albert-Schweitzer-Vereinigung (AISL).
Harald Faber, geb. 1955, ist Diplom-Theologe in Hermannsburg.
Andreas Rössler, geb. 1940, Dr. theol., ist Pfarrer und Chefredakteur des Evangelischen Gemeindeblatts für Württemberg in Stuttgart.

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Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-1910-9

Neuauflage: 2011, Theologische Studientexte, Bd. 22

Verlag Hartmut Spenner, Kamen

ISBN 978-3-89991-127-5

 



Wrede, Gesammelte theologische Studien 14.1


Wrede, Gesammelte theologische Studien 14.2



William Wrede,
Gesammelte theologische Studien
in zwei Bänden
Den exegetischen Arbeiten des Breslauer Neutestamentlers William Wrede kommt eine ungebrochene theologische Bedeutung zu. Sie bestechen durch methodische Reflexion, klare Gedankenführung, scharfsinnige Durchdringung des Stoffes und kompromisslose Wahrhaftigkeit.

William Wrede, 1859-1906, war von 1893 bis zu seinem Tode Professor für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Breslau.

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Verlag Hartmut Spenner, Kamen
ISBN 3-933688-66-3

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Bergpredigt und Reich Gottes



Bergpredigt und Reich Gottes
Die Bergpredigt gehört zu den biblischen Basistexten des Christentums, die dazu herausfordern, stets von neuem durchdacht zu werden. In diesem Aufsatzband wird zum einen die Ethik der Bergpredigt untersucht (Kapitel I) und zum anderen danach gefragt, wie sich Weisheit und Eschatologie in Mt 5-7 zueinander verhalten (Kapitel II).

Wenn auch die Bergpredigt als solche eine Komposition des Matthäus ist, so bewahrt sie doch in erheblichem Umfang authentische Jesusworte. Von daher ist es sinnvoll, nicht nur nach der Eschatologie der Bergpredigt zu fragen, sondern auch danach, wie Reich Gottes und Gericht in der Verkündigung Jesu zur Sprache kommen (Kapitel III-IV).

Angesichts der enttäuschten Naherwartung Jesu und der ersten Christen soll dann im Dialog mit Albert Schweitzer eine Lösung für das hermeneutische Problem "Was kann Reich Gottes für uns heute bedeuten?" entwickelt werden (Kapitel V).

Den Abschluss bilden zwei christologische Studien unter forschungsgeschichtlicher und systematisch-theologischer Perspektive.

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Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-1896-X

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Neuenschwander, Gott denken angesichts des Atheismus



Ulrich Neuenschwander / Werner Zager,
Gott denken angesichts des Atheismus
In einer Zeit, in der sich der Glaube an Gott nicht mehr von selbst versteht, sind Theologie und Kirche herausgefordert, neu über Gott nachzudenken. Dieser Herausforderung stellen sich die hier vereinigten Beiträge, indem sie sich mit dem geschichtlichen Phänomen des Atheismus auseinander setzen und Perspektiven für den Gottesglauben heute entwickeln.

Ulrich Neuenschwander, 1922-1977, Dr. theol., war von 1967-1977 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bern.

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Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-1845-5

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Was ist unverzichtbar am Christentum?



Was ist unverzichtbar am Christentum?
Die Frage nach dem "Wesen des Christentums" - man denke dabei nur an Adolf von Harnacks berühmte Schrift -, d.h. nach dem, was für die christliche Religion unverzichtbar ist, stellt sich zu jeder Zeit neu. Und so hatte sich auch die Jahrestagung des Bundes für Freies Christentum vom 8. - 10. Oktober 1999 in der St. Rembertigemeinde in Bremen mit gutem Grund mit dieser zentralen Thematik beschäftigt.
Die im vorliegenden Heft vereinigten drei Aufsätze wollen einen Sachbeitrag dazu leisten - und zwar aus der Perspektive einer liberalen Theologie, die die historisch-kritische Methode konsequent anwendet und sich der Aufgabe stellt, den Glauben vor den Anfragen und Herausforderungen der Moderne zu verantworten.
Ausgegangen wird vom biblischen Schöpfungsglauben als der Grundlage christlicher Religion von Anfang an, die diese mit dem Judentum gemeinsam hat. Dass christlicher Glaube ohne Jesus undenkbar ist, versteht sich von selbst. Jedoch angesichts der bereits im frühen Christentum begegnenden Vielfalt von Jesusdeutungen gilt es in einem zweiten Schritt zu erörtern, welcher Jesus für das Christentum unverzichtbar ist. Schließlich sollen Geisterfahrungen im Christentum bedacht werden; denn ohne den belebenden Geist Gottes bleibt all unser religiöses und theologisches Denken und Reden nur toter Buchstabe (vgl. 2 Kor 3,6).

Leseprobe

Arbeitstexte des Bundes für Freies Christentum
"Forum freies Christentum"
ISSN 0931-3842

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Neuenschwander, In Freiheit glauben



Ulrich Neuenschwander,
In Freiheit glauben
Ermutigungen zu einem wahrhaftigen Christsein

Liberale Theologie müht sich um eine verantwortliche Synthese von eigener Glaubenserfahrung, christlicher Überlieferung und rationaler philosophischer Reflexion. Diesem theologischen Anliegen kommt zum Beginn des dritten Jahrtausends eine immer größere Bedeutung zu. Die hier veröffentlichten Predigten Ulrich Neuenschwanders wissen sich einer solchen Theologie verpflichtet und möchten zu einem Glauben in geistiger Freiheit ermutigen.

Ulrich Neuenschwander, 1922-1977, Dr. theol., war von 1967-1977 Professor für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bern.

Leseprobe

(Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-1686-X)

8,95 Euro
Über den Autor erhältlich, nicht mehr über den Buchhandel

 



Jesus und die frühchristliche Verkündigung



Jesus und die frühchristliche Verkündigung
Historische Rückfragen nach den Anfängen

Die Frage nach dem historischen Jesus, das Verständnis des Todes Jesu als Sühnegeschehen, Jesu Auferstehung und Geisterfahrungen im frühen Christentum stehen im Brennpunkt der gegenwärtigen theologischen Forschung. Diese zentralen Themen frühchristlicher Religions- und Theologiegeschichte werden hier in verständlicher Weise behandelt, Dabei verbinden die einzelnen Studien konsequente historisch-kritische Exegese mit der Aufgabe der Theologie, den Glauben vor den Anfragen und Herausforderungen der Moderne zu verantworten.

Leseprobe

Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-1738-6
6,95 Euro
Über den Autor erhältlich, nicht mehr über den Buchhandel.

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Albert Schweitzer - Impulse für ein wahrhaftiges Christentum



Albert Schweitzer - Impulse für ein wahrhaftiges Christentum
Wer sich auf die Suche begibt nach einem zeitgemäßen und der Wahrheit verpflichteten Glauben, kann bei Albert Schweitzer fündig werden: In seinen theologischen und philosophischen Arbeiten - nicht zuletzt auch in bisher unveröffentlichten Briefen und Predigten - gibt er mit großer Offenheit Antworten und Denkanstöße, die heute zu fruchtbaren Impulsen für das eigene Denken und für den persönlichen Glauben werden können.

Mitverfasserin:
Dorothea Zager, *1959, ist Gemeindepfarrerin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Leseprobe

Neukirchener Verlag, Neukirchen-Vluyn
ISBN 3-7887-1658-4

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Neuenschwander, Christologie



Ulrich Neuenschwander,
Christologie - verantwortet vor den Fragen der Moderne
Mit Beiträgen zu Person und Werk Albert Schweitzers
Ulrich Neuenschwander (4.7.1922 - 26.6.1977), in den Jahren 1967 bis 1977 Ordinarius für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Bern, hielt im Wintersemester 1974/75 eine Vorlesung über "Christologie", die den heutigen Leser durch ihre klare Sprache, ihre aktuelle Problemanzeige und ihre mutigen Lösungsansätze besticht und zu eigenem Nachdenken anzuregen vermag.
Da Neuenschwanders Schaffenskraft im Jahr 1977 durch seinen allzu frühen Tod ein jähes Ende fand und dadurch auch seiner bemerkenswerten Christologie-Vorlesung nie vollends der Weg in die Öffentlichkeit gebahnt wurde, ist dies anlässlich seines 75. Geburtstags mit dem vorliegenden Band geschehen.
Das Buch bietet zudem eine Reihe weiterer Aufsätze des Autors zu Person und Werk Albert Schweitzers.

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Verlag Paul Haupt Bern / Stuttgart / Wien
ISBN 3-258-05593-9

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Gottesherrschaft und Endgericht in der Verkündigung Jesu



Gottesherrschaft und Endgericht in der Verkündigung Jesu
Eine Untersuchung zur markinischen Jesusüberlieferung einschließlich der Q-Parallelen.
Meine Habilitationsschrift stellt sich der Frage, ob der historische Jesus ein künftig bevorstehendes Endgericht verkündigt hat. Als Grundlage der exegetischen Untersuchung dienen die Endgerichts- und Basileia-Aussagen im Markusevangelium mit den entsprechenden Parallelen aus der Logienquelle. Behandelt werden darüber hinaus die Endgerichtserwartungen im antiken Judentum.

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Verlag de Gruyter, Berlin / New York
ISBN 3-11-015263-0

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Begriff und Wertung der Apokalyptik



Begriff und Wertung der Apokalyptik in der neutestamentlichen Forschung

Meine Dissertation untersucht das Verständnis von Apokalytik im Bereich der neutestamentlichen Wissenschaft von 1832 bis zum Ausgang der 50er Jahre des 20. Jahrhunderts, d.h. bis zum Beginn der neuesten Phase der Apokalyptikforschung, die zur Zeit noch andauert.
Dabei wird zunächst danach gefragt, wie von den einzelnen Exegeten das Wesen von Apokalyptik bestimmt wird, und darüber hinaus danach, mit welchen Wertungen die jeweilige Auffassung von Apokalyptik verbunden ist. Es stellt sich hier die Aufgabe, die in solchen Wertungen steckenden theologischen und weltanschaulichen Voraussetzungen aufzuspüren und somit deren etwaige Problematik aufzudecken.
Die Konzentration bei der Frage nach Begriff und Wertung der Apokalyptik auf die neutestamentliche Wissenschaft ergibt sich daraus, dass die Hauptarbeit bei der Erforschung der Apokalyptik als frühjüdischer und urchristlicher Erscheinung von Neutestamentlern geleistet wurde. Jedoch werden auch bedeutsame Stimmen aus der alttestamentlichen Wissenschaft und der systematischen Theologie berücksichtigt. Die Darstellung ist am Verlauf der Forschung orientiert.

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Europäische Hochschulschriften Band 358
Peter Lang Verlag, Frankfurt am Main / Bern / New York / Paris
ISBN 3-631-40885-4

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